Was die Planeten zu sagen haben 😊
Vollmond im Löwen – 1. Februar 2026
Wenn Herz, Kopf und Bauch sich an einen Tisch setzen
Der Februar beginnt nicht leise.
Der Mond steht noch im Krebs und sammelt Eindrücke, Gefühle, innere Regungen – ein bisschen so, wie man vor einem wichtigen Termin noch einmal innehält und denkt: Moment … da war doch noch
etwas.
Morgen Abend erreicht er als Vollmond im Löwen seinen Höhepunkt und stellt sich der Sonne im Wassermann exakt gegenüber.
Man spürt es jetzt schon:
Das ist kein Vollmond, der einfach vorbeizieht.
Das ist einer von denen, bei denen etwas sichtbar werden will.
Die Sonne, ganz Wassermann, lehnt sich gedanklich zurück und zieht Bilanz:
29 Tage Entwicklung. Ideen gab es genug. Pläne auch. Visionen sowieso.
Und tatsächlich stehen Merkur, Venus, Mars und Pluto ebenfalls im Wassermann. Zukunftsenergie pur. Fortschritt, neue Denkweisen, technologische Lösungen – dieser innere Druck, dass sich etwas
verändern muss, ist kaum zu überhören.
Der Mond hört zu.
Noch im Krebs, noch empfindsam – und er weiß bereits, was ihn erwartet:
Morgen steht er allein im Löwen.
Ohne planetarische Begleitung.
Alle anderen stehen ihm gegenüber.
Das fühlt sich ein bisschen so an, wie in einer Runde zu sitzen, in der alle angeregt
diskutieren
und man selbst denkt: Ähm … hallo? Ich hätte da auch noch ein Gefühl.
Sinngemäß fragt der Mond:
Wo ist eigentlich das Herz bei all dem?
Wo bleibe ich, wenn es nur noch um Tempo, Konzepte und Zukunft geht?
Kein Drama.
Eher dieses leise Gefühl von Alleinsein, das entsteht, wenn man merkt, dass etwas Wesentliches fehlt.
Der Löwemond steht diesmal nicht nur für Strahlkraft und Ausdruck –
sondern auch für den Mut, allein sichtbar zu sein, ohne Rückendeckung.
Dieser Vollmond zeigt ziemlich unbestechlich, wo wir innerlich gespalten sind:
wo wir funktionieren, organisieren, weiterdenken –
und Gefühle lieber auf später verschieben.
So wie man sagt: Jetzt gerade passt es nicht,
und sich wundert, warum der Körper irgendwann protestiert.
Die Sonne bringt es ruhig auf den Punkt:
Integration statt Perfektion.
Nicht alles muss perfekt sein.
Aber es darf zusammenpassen: Herz und Verstand. Gefühl und Ziel.
Am 3. Februar hilft dabei Merkur im Sextil zu Chiron.
Das sind diese Momente, in denen ein Satz fällt – vielleicht zwischen Tür und Angel –
und plötzlich denkt man: Ach so. Jetzt verstehe ich.
Nicht spektakulär. Aber erleichternd.
Und dann verändert Merkur selbst die Gesprächsatmosphäre:
Er wechselt in die Fische.
Gedanken werden weicher, Gespräche weniger linear, Zwischentöne wichtiger.
Manchmal trifft ein Satz direkt ins Herz –
und manchmal fragt man sich, warum man mitten im Satz den Faden verloren hat.
Spätestens wenn Merkur Ende des Monats in den Fischen rückläufig wird, geht es weniger um klare Argumente und mehr um das, was eigentlich gemeint war.
Ein wichtiger Blick geht auch zu Uranus.
Er hatte im letzten Jahr einen kurzen Ausflug in die Zwillinge gemacht –
ein Vorgeschmack auf neue Denkweisen, neue Beweglichkeit, neue Freiheit.
Diese Phase war der eigentliche Testlauf:
Wie fühlt sich Veränderung im Denken an?
Wie beweglich wollen – oder können – wir wirklich sein?
Durch seine Rückläufigkeit ist Uranus noch einmal in den Stier zurückgekehrt.
Nicht als Rückschritt, sondern um das Erprobte zu erden.
Am 4. Februar wird er nun wieder direktläufig.
Jetzt geht es darum, die Erfahrungen aus der Zwillinge-Zeit praktisch umzusetzen –
im Alltag, im Körper, in realen Strukturen. Freiheit braucht Boden.
Der Mond bleibt aufmerksam.
Noch sammelt er im Krebs.
Morgen Abend, im Löwen, will er gesehen werden – nicht perfekt, sondern echt.
Gefühle wollen dann nicht erklärt werden.
Sie wollen wahrgenommen werden.
Ab Dienstag verschiebt sich der Fokus deutlich:
Der Mond geht in die Jungfrau – und das ist eine echte Chance zur Entlastung.
Wir sind dann im abnehmenden Mond, ideal zum Loslassen.
Gerade wer seinen Körper in den Wintermonaten etwas überladen hat –
schweres Essen, wenig Bewegung, viel Innenleben –
kann diese Tage wunderbar nutzen:
zum Entgiften, Entlasten, Sortieren.
Die Jungfrau regiert den Darm – ein Organ, das erstaunlich ehrlich ist.
Er sortiert, filtert, entscheidet.
Was nährt, darf bleiben.
Was stresst, wird weitergeschickt.
Man könnte sagen: Er macht das, wofür wir manchmal viel zu lange brauchen.
Leicht essen. Gut verdaulich. Keine Experimente.
Vielleicht ein Löwenzahntee. Bitterstoffe. Gemüse.
Nicht aus Selbstoptimierung –
sondern aus Freundlichkeit sich selbst gegenüber.
Am Donnerstag wechselt der Mond in die Waage.
Beziehungen werden zum Spiegel.
Man sieht im Außen ziemlich genau, wo innerlich noch Ausgleich fehlt.
Ein leiser Ausblick gehört auch dazu:
Neptun ist frisch in den Widder gewechselt und sucht noch seinen Ausdruck – Vision trifft Wille.
Saturn beobachtet das zunächst und wird Mitte des Monats folgen.
Dann bekommen Träume Struktur. Und Verantwortung.
Zum Schluss
Dieser Vollmond verlangt keine schnellen Entscheidungen.
Er lädt ein, ehrlich hinzuschauen –
auch dann, wenn man sich innerlich gerade ein bisschen allein fühlt.
Vielleicht ist genau das seine Qualität:
dem Herzen einen Platz am Tisch zu geben,
auch wenn es leise ist.
Und manchmal reicht genau das,
um wieder klarer zu spüren, was bleiben darf –
und was gehen kann. 🌕
Kommt alle gut durch die Woche 😊
©Iris Bachmann
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